Autor: Aßbrock, U.; Dörmann, H; Fahrinsland, C; Krause, E; Rose, M; Schwenker-Steeen, O;
Beschreibung: Sterben, Tod und Trauer sind Themen, die in unserer Gesellschaft immer mehr ihren Platz gefunden haben. Das ist eine gute und wichtige Entwicklung, denn der Tod gehört nun einmal zum Leben, er wird uns alle eines Tages betreffen und erfordert damit früher oder später für jeden Menschen eine Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens. Die Hospizbewegung hat zu dieser Enttabuisierung beigetragen und erfüllt damit eine wichtige Aufgabe.
Darüber hinaus bieten die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter den Familien mit schwerkranken und sterbenden Angehörigen Unterstützung und Begleitung an. Für diese Tätigkeit werden sie umfassend und qualifiziert befähigt. Diese Befähigung beinhaltet viele für die Begleitung wichtigen und notwendigen Themen. Dabei geht es aber nicht immer nur um Wissens-vermittlung sondern auch und vor allem um die eigenen Erfahrungen und Haltungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Denn um sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu begleiten, bedarf es nicht einer Technik sondern einer den Menschen zugewandte und für die besondere Lebenssituation sensibilisierte Haltung. Um den zukünftigen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich dem Umgang mit den Betroffenen behutsam zu nähern, beinhalten viele Befähigungskurse ein Praktikum im Altenheim.
Darüber, wie dieses Praktikum gut eingebettet und im Sinne aller Beteiligten angemessen gestaltet werden kann, haben sich die Autorinnen und Autoren viele Gedanken gemacht. Sie haben ihre Erfahrungen und Kompetenzen aus der stationären Altenhilfe sowie aus der ambulanten Hospizarbeit zusammengeführt und für die Erstellung dieser Broschüre besprochen und beschrieben. Dabei lag immer auch der grundsätzliche Wunsch nach einer guten Kooperation zwischen Altenheimen und Hospizdiensten zu Grunde, da dies eine gegenseitige Bereicherung darstellt.
